Von Morro Jable nach Cofete führt ein schöner Wanderweg über die Berge. Zunächst geht es durch ein weites Tal, in dem ein paar Ziegen das spärliche Grün suchen.

Am Ende des Tals wird der Weg steiniger und steiler.

Nach einem kurzen Anstieg konnten wir vom Grat aus auf die weite Ebene von Cofete sehen. Wir hatten Glück und es hatte nur wenig Wind.

Am Wegrand wuchsen sogar ein paar Blümchen.

Nach der Wanderung suchten wir uns einen schönen Platz an der Nordküste der Halbinsel Jandía. Dort gefiel es uns so gut, dass wir eine ganze Woche stehen blieben.
An einigen Stellen ragte Säulenbasalt in die Höhe.

Bei Ebbe unternahmen wir lange Wanderungen am Strand entlang.

Hier hatte sich jemand sehr viel Mühe mit seinem Strandkorb gegeben.

Eine der bunten Felsenkrabben flüchtete vor uns und versteckte sich unter einem Felsen.

Manchmal sehen wir auch nur die abgelegten Panzer der Krabben. Die laufen wenigstens nicht davon.

In den Pfützen malen die zahlreichen Schnecken moderne Gemälde in den Sand.

Manche Pflanzen in der Gezeitenzone sehen für uns sehr fremdartig aus.

Wir kamen an einer kleinen Siedlung von Wohnwagen vorbei. Alle waren in Grau gestrichen - um nicht in der Landschaft aufzufallen, wie uns einer der Besitzer mit dem Pinsel in der Hand erklärte.

Für zwei Tage herrschte tagsüber reger Betrieb am Nachbarstrand: Hier wurde ein Film (El ser querido) gedreht, von einem in Spanien bekannten Regisseur (Rodrigo Sorogoyen).

Unsere letzten drei Tage auf Fuerteventura verbrachten wir mit sehr guten Freunden, die Urlaub auf der Insel machen.
Mit ihnen zusammen unternahmen wir einen Ausflug zum Arco de las Peñitas.

Der Steinbogen wird von einem gutmütigen Drachen bewacht.

Weiter unten im Tal versuchten wir, den Weg über diese Steinplatten abzukürzen. Wir mussten jedoch aufgeben, da es zu steil war.

Die flinken Atlashörnchen erhofften sich von uns sicher mehr, als nur als Fotoobjekt zu dienen.

Auch dem Krokodil bei La Pared statteten wir einen Besuch ab. Wir wagten uns sogar in sein Maul und kamen unbeschadet wieder heraus.

Dann gingen unsere zwei Monate auf Fuerteventura auch schon zu Ende und wir fuhren in den Hafen von Morro Jable, wo die Fähre nach Teneriffa auf uns wartete.
Zu unserer Überraschung trapste eine ganze Schar Steinwälzer um unseren Sol herum und ließ sich von uns gar nicht stören.
Viele Touristen fütterten die Fische im Hafenbecken und die Steinwälzer bekamen so auch ihre Krümel ab.

Viele der Fische fütternden Touristen beachteten nur die Fische an der Oberfläche und bekamen die eigentliche Attraktion am Grund des Hafenbecken gar nicht mit: riesige Rochen! Manchmal sollen es bis zu 15 Exemplare sein.

Dann ging es auch schon auf die Fähre.

Es war einer der schnellen Trimarane und so sausten wir mit über 70 km/h über das Meer. Hohe Wellen hatte es leider auch noch und so war die Besatzung gut damit beschäftigt, Tütchen auszuteilen.
Wir haben es gut überstanden.

In der Abenddämmerung legten wir in Las Palmas de Gran Canaria an.

Als wir schließlich nach fünf Stunden in Santa Cruz de Tenerife ankamen, war es schon dunkel. So steckten wir wenigstens nicht im Großstadtverkehr.

Wir gönnten uns einen Tag am schönen Teresita-Strand nördlich von Santa Cruz.

Hier gibt es schließlich einen Extra-Strandbereich für uns Alte….

Am Morgen besuchte uns ein kanarischer Turmfalke (Falco tinnunculus ssp. canariensis).

Bei Iveco Rivera klärten wir die Details unseres geplanten Werkstattbesuchs am 31. März.

Die günstigste Tankstelle auf der Insel bietet den Liter Diesel für 1,10 € an. Da nahmen wir die Schlange vor den Zapfsäulen gerne in Kauf und füllten über 200 Liter ein.

Auf unserem Weg in den Süden, besuchten wir noch Reisefreunde aus Südamerika, die inzwischen hier auf einer idyllischen Finca mit Höhle wohnen. Danach legten wir bei Tajao einen Stopp bei dem Felsenbogen ein. Wolfgang hatte zuerst Schwierigkeiten, ihn zu finden, bis er merkte, dass er auf ihm stand.

Um auf die Fähre nach El Hierro zu kommen, mussten wir mitten durch die Touristenstadt Los Cristianos. Uff!

Nach 2 1/2 Stunden ruhiger Überfahrt tauchte vor uns El Hierro auf.

Ein paar Kilometer südlich des Fährhafens fanden wir bei Las Playas einen Platz für unseren Sol so ganz nach unserem Geschmack.

In der Bucht ragt ein Lava-Felsentor aus dem Wasser.

Früher ging die Straße in die Bucht im Steilhang entlang. Heute fährt man durch einen einspurigen Tunnel und die alte Straße verfällt zunehmend.
Passierbar ist sie schon lange nicht mehr.

In den Felsen blüht der Kammförmige Strandflieder (Limonium pectinatum).

Ab morgen wollen wir uns auf den Weg machen, das Inselinnere von El Hierro zu erkunden.

Wir werden berichten.

Bis dahin

¡Hasta luego!